Amazon Kindle Fire HD: Besser als die Tegra 3 Tablets?

Nvidia wehrt sich
Amazon ist schrecklich stolz auf sein neues Kindle Fire HD-Modell, das ab Oktober auch bei uns erwartet wird. Grund dazu gibt nicht zuletzt ein Benchmark-Vergleich mit der weit verbreiteten Tegra 3 Plattfom, der klar gewonnen wurde. NVidia antwortet darauf mit einer Portion Gelassenheit.

Es komme schon auf “mehr” an, als nur auf ein paar Benchmarks, ob den Kunden ein Tablet gefällt, oder nicht. Das gesamte “Feeling”, die “Expierence”, also das haptische und intuitive Erlebnis spiele eine mindestens ebenso große Rolle, so der Senior PR-Manager Igor Stanek von Nvidia. Und dass man diesbezüglich bereits viele Kunden habe überzeugen können, dafür gebe es ja genügend Beispiele, die man nicht extra auflisten muss.

Sicher, der Topseller Nexus 7 wird mit Tegra 3 ausgeliefert, die meisten ASUS Tablets laufen damit und einige andere eben auch. Das trügt aber dennoch nicht darüber hinweg, dass eine größere Speicherbandbreite (7,5 zu 5,3 GB/s) und fast 50 Prozent Vorsprung bei sogenannten “floating point operations” eine ziemlich gute Leistung des im Kindle Fire HD verbauten Texas Instruments OMAP 4470 Prozessors darstellen.

Auch das dürfte wohl den ein oder anderen Kunden ansprechen, aber die XMas-Wars sind ja auch grade erst gestartet. Nicht zuletzt von Microsoft werden noch die Surface-Modelle kommen und auch Intel will in den Markt der Nicht-x86-Prozessoren einsteigen. Genug Konkurrenz also für Nvidia, beim nächsten Mal vielleicht mit ein paar etwas besseren Argumenten aufzuwarten.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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