AMD Trinity basierte Samsung Serie 5 Notebooks erstmals gelistet

Gemeinhin als “Antwort auf Intels Ultrabooks” bezeichnet, sollen die “Ultrathin-Notebooks” auf AMD Trinity-Basis, die Samsung mit dem Serie 5 535-U3C nun erstmals auf seiner Website listet, mehr als nur eine günstige Alternative zu den etwa tausend Euro teuren Konkurrenten darstellen. Teilten sich die Notebooks von AMD bisher in “Brazos” für Netbooks bis 13.3 Zoll und “Llano” für Modelle ab 15 Zoll Diagonale aus, wird es “Trinity” aber auch in kleineren Gehäusen geben, obwohl die Plattform eben als Nachfolger von Llano gilt. Doch auch die weiteren Ausstattungsmerkmale brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.

Wie bei den genannten Intel-Konkurrenten wird es auch “Trinity” in unterschiedlichen Leistungsklassen geben. Bisher zeigt Samsung zwar nur ein 13.3 Zoll Modell mit der Trinity-Variante A6-4455M. Diesem werden voraussichtlich aber noch A4-, A8- und vor allem A10-basierte Ultrathins folgen, deren Kerne sich in der Regel aus einer brauchbaren CPU und einer guten Grafikeinheit zusammen setzen. Beim von Samsung gezeigten Modell Serie 5 535-U3C respektive der A6-APU nennt sich diese Grafikeinheit Radeon HD 7500G, die – passend zur Modellbezeichnung – noch nicht zu den stärksten gehören. Das Topmodell A10-5600K wird aber wohl nicht vor August “eingeführt” werden, wenngleich das natürlich immer noch fürs Weihnachtsgeschäft genügt.

Die Anschlussvielfalt entspricht ebenfalls recht genau dem, was auch Ultrabooks normalerweise so mitbringen: USB 3.0 und 2.0, HDMI, Gigabit Lan und/oder WLAN N, Bluetooth 4.0, etc. Hinzu kommen 4 GB RAM und ein Akku für rund fünf Stunden Laufzeit. Lediglich auf eine hohe Displayauflösung muss verzichtet werden, denn bei 1366×768 ist Schluss; zumindest vorerst.

Vor allem die Bauhöhe von nur 18mm an der dicksten Stelle, was exakt ASUS Zenbooks entspricht, ist absolut konkurrenzfähig zu den Ultrabooks, wenn auch etwa 100 bis 200 Gramm Gewicht mehr zu schleppen sind. Dafür wird das Samsung Serie 5 535-U3C aber auch bereits für 700,- US-Dollar angeboten werden, was einem hiesigen Preis von 599,- Euro entsprechen dürfte. Ein Intel Ultrabook bekommt man dafür zwar auch, allerdings nur Modelle der letztjährigen Serie. Da man bei den aktuellen Modellen kaum unter tausend Euro wegkommt, sind AMDs Trinity-basierte Notebooks preislich also auf jeden Fall eine Alternative.
Auf genaue Infos zu deren Leistungsfähigkeit muss aber leider noch weiter gewartet werden.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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