Wer hat nicht schon einmal die günstigen Tablets bei Tchibo, Aldi oder in der Metro gesehen, die sich erst auf den zweiten Blick wegen ihrer MIPs-CPUs, fehlender technischer Ausstattung oder unbekannten Betriebssysteme als “wenig empfehlenswert” herausstellen? Zumindest den letzten Punkt hat die Chipschmiede von MIPs nun geändert und die neueste Android-Version “Jelly Bean” für ihre Plattformen angepasst.
Nicht nur unter uns schreibenden Teammitgliedern gibt es von Zeit zu Zeit unterschiedliche Meinungen darüber, welche Eigenschaften ein guter Rechner, ein gutes Tablet oder ein amtliches Smartphone unbedingt haben sollte, und wie teuer es damit noch sein darf, sondern natürlich auch bei euch da draussen, den Anwendern. Manch einer legt eben mehr Wert auf aktuelle Software statt auf Beschleunigungssensor, GPS-Empfänger und dergleichen…doch man mache sich nichts vor: die MIPs-basierten Systeme sind schwach.
Auch aus diesem Grund eignen sie sich nicht so gut als all-day-devices, denn wer will schon ewig warten, wenn ein Spiel lädt oder Google Maps gestartet wird? Um eine günstige Alternative zur Fernsehzeitung zu haben oder als schnelles Mailinggerät, sprich als Mittelding zwischen farbigem E-Book und Internet-fähigem Tablet, kann sicher so mancher etwas brauchbares damit basteln.
Sicher muss auf einige Funktionen verzichtet werden, nicht nur weil die nötige Hardware fehlt, sondern weil die OS-Version eben nicht von Google direkt kommt. Somit dürften mal wieder die angepassten Google-Gadgets fehlen, was wiederum nicht jedem auffallen muss. In Ermangelung günstiger Alternativen, wie sie in den USA in Form des Amazon Kindle Fire oder des Google Nexus Tablet schön länger zu haben sind, vielleicht dem ein oder anderen ein Versuch wert. Enjoy it!


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