AR-Brillen: Auch Microsoft plant eigenes Modell

Wie jetzt bekannt wurde arbeitet auch Microsoft an der Entwicklung einer virtuellen Brille, mit der sogenannte “augmented reality”-Funktionen genutzt werden können. Dabei verfolgt der Softwareriese aus Redmond aber ein etwas anderes Ziel, als Google mit seinem Projekt “Glass”.
Selbstverständlich besteht auch Microsofts, noch namenloses Brillenprojekt aus einer Kamera, einem in-Brillen-Display und einem auswertenden Computer. Insofern müssten damit prinzipiell auch Daten auswertbar sein, die von Google für “Glass” zur Verfügung gestellt werden, so dass man wohl mal wieder mit einem “geschlossenen” System rechnen kann.

Denn Microsoft plant im Gegensatz zum kalifornischen Konkurrenten, nur gezielte Informationen bei bestimmten Veranstaltungen und für bestimmte Umgebungen anzubieten, um den Anwender nicht zu überlasten. Wie das dann genau aussehen soll wird natürlich noch nicht verraten. Wie die Brille aussehen soll konnte man aber schon anhand eines Bildes bei der amerikanischen Zertifizierungsstelle FCC sehen, wenn auch erstmal nur als Zeichnung.

Man kann sich vorstellen, dass Microsoft auch in diesem Projekt seine Kinect-Technologie mit einfließen lässt, wie beispielsweise auch für die kommende XBox Settop Box geplant. Auf weitere Informationen muss aber sicher noch eine Weile gewartet werden.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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