Auch Research in Motion (RIM), der leicht abgeschlagene kanadische Blackberry-Hersteller, meint offensichtlich mit einem geschlossenen Ökosystem den größeren Erfolg haben zu können, als mit einem Android- oder Windows-Phone. Genauere Pläne dazu wurden nun auf einer Konferenz vorgestellt.
Dass das nächste Mobile-OS von RIM “Blackberry 10″ heissen würde, war ja schon bekannt gegeben worden, bei der aktuellen Vorstellung durch Firmenchef Thorsten Heins war dies aber endlich auch mal zu sehen. In einer etwas umständlich wirkenden Kiste (damit niemand die Hardware erraten kann…) hatte RIM natürlich auch noch ein entsprechendes Blackberry-Gerät dabei, auf dem die Software lief. Vor allem die Messaging-Dienste stehen bei Blackberry OS 10 wieder im Vordergrund, aber man will (muss?) auch Anwendungsentwicklern eine gute Oberfläche bieten, weswegen mehrere Programmierschnittstellen implementiert wurden (C/C++, HTML 5, …).
Ab 10.Oktober soll die Schnittstelle bereit stehen, über die Entwickler ihre Projekte einreichen können, ein erstes Blackberry-Modell der neuen Generation wird es aber erst ab 2013 geben. Ob es RIM damit wirklich schafft, den angeblich noch freien dritten Platz hinter Android und iOS zu erobern, wird sicher auch von der Hardware abhängen, aber die wurde ja noch nicht gezeigt. Ohne ein paar Sonderfunktionen dürfte es allerdings schwer werden, überhaupt auf sich aufmerkam zu machen.



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