CES: ASUS bringt All-in-One Windows 8-PC mit abnehmbarem Android-Tablet als Display & Google TV-Qube

ASUS hat mit seinen “Transformer AiO-PCs” auf der CES jetzt auch mal etwas Neues vorgestellt, von dem im Vorfeld noch nichts bekannt geworden war. Der immerhin 18,4 Zoll große FullHD-Bildschirm der neuen ASUS All-in-One-Serie soll mit einem eigenen Tegra 3-System ausgerüstet und somit als mobiles Tablet nutzbar sein. Ein schönes Konzept, dem die Taiwaner noch den “Qube Google TV Media Streamer” hinzufügen.

Nur, um Missverständnissen vorzubeugen: bei den Transformer AiO-PCs handelt es sich um eigenständige Geräte die einzeln vertrieben und nicht im Bundle mit dem Google Qube angeboten werden, wie die Einleitung vielleicht vermuten lässt. Ebenso einzeln vertrieben werden die beiden neuen Monitor-Modelle PA249Q und VG248QE sowie der Pocket Router WL-330NUL, zu denen ihr weitere Infos bei ASUS selbst finden könnt.

Windows 8 Transformer AiO-PC mit Tegra3-Tablet

Das Konzept der AiO Transformers, die aufgrund ihrer neuartigen Aufbau- und Funktionsweise natürlich im Fokus des Interesses stehen, mag auch entsprechend Anklang finden. Zumindest bei denjenigen Kunden, denen ein 18,4 Zoll Tablet nicht zu groß und schwer ist (2,4 KG).

 

Den stationären Windows 8 Rechner kann man aber mit dem Tablet weiter bedienen, weil ASUS ein Remote Desktop-Programm in den Autostart gepackt hat ;) so dass auch mit abgenommenem Tablet auf keine Funktion verzichtet werden muss. Der nahtlose (seamless) Übergang von einem auf das andere System soll so gewährleistet bleiben.

 

Obwohl die technischen Daten wohl noch nicht endgültig festgelegt wurden, kann man für die “Basisstation” sicher mit einem Prozessor aus Intels dritter iCore-Generation rechnen. Des Weiteren soll eine NVIDIA GT 730M Grafikkarte verbaut sein, im Endeffekt kann man aber natürlich auch sein eigenes System darein bauen. Lediglich der Connector vom Transformer Pad zur Transformer-Station muss zwingend genutzt werden, um das mit Android 4.1 laufende Tablet anzuschliessen.

Qube mit Google TV

Ebenfalls mit Android als Betriebssystem kommt der Qube Media Streaming Client von ASUS, allerdings in der Version 3.2 alias Honeycomb. Darinnen befindet sich ein Marvell Berlin G2 Chipsatz und 4 GB Flashspeicher. Interessanter ist jedoch Frage, was die Kiste denn kann. Und da finden sich mit Sprach-gesteuerter Suchfunktion (á la Siri) und Gesten-gesteuerter Fernbedienung schon ein paar ganz interessante Features auf der Liste.

Mit der Qube-Box kann also auch älteren Fernseher der Zugang zu Online-Content schnell und einfach eingepflanzt werden, sicher ein begehrtes Feature. Darüber hinaus können aber natürlich auch “normale” Apps genutzt werden, wozu dann auch Android-Games gehören. So wird die Qube-Box dann auch schnell zu einer Spielkonsole, inklusive Gestensteuerung. Der ASUS Webstorage ist dagegen wohl eher mit Vorsicht zu genießen, da dieser nach einem Jahr bezahlt werden muss. Die Bild-in-Bild-Funktion, mit der Online-Content auf TV-Content gelegt werden kann, ist da sicher überzeugender.

Alle vorgestellten technischen Neuerungen von ASUS, auch die beiden Monitore und der Mini-Router werden noch in diesem Quartal im Handel erwartet, Preise wurden allerdings noch nicht genannt.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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