Deutsche Telekom: Drosselung der Breitbandanschlüsse?

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Unter Umständen schlechte Nachrichten für Powersauger. Bereits gestern kursierten Gerüchte über interne Dokumente der Deutschen Telekom, die davon sprachen, DSL-Zugänge ab einem bestimmten Traffic auf 384 Kilobit zu begrenzen. Sprachen viele von Hoax, sieht die ganze Sache nach einem Statement der Deutschen Telekom im Hausblog doch etwas anders aus. Man dementiert die Nachrichten nicht, sondern spricht über das Warum der Überlegungen. Beschlossen ist laut der Deutschen Telekom noch nichts und auch Altkunden sollen nicht darunter leiden – dass eine Begrenzung kommt, ist aber sehr wahrscheinlich. Konkret teilt man mit:

Natürlich ändert sich für bestehende Verträge nichts und bei Neuabschlüssen werden Kunden selbstverständlich über dieVertragsbedingungen transparent informiert.

Aber warum gibt es solche Überlegungen? Wie alle Netzbetreiber steht auch die Telekom vor einer großen Herausforderung: Auf der einen Seite wächst das Datenvolumen exponentiell. Die Netze müssen also massiv ausgebaut werden und das kostet Milliarden. Auf der anderen Seite kennen die Telekommunikationspreise seit Jahren nur eine Richtung: abwärts und das rasant.

Eine Lösung wäre tatsächlich, das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen zu begrenzen. Der Vorteil ist, dass nur die Kunden mehr zahlen müssten, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren. Um es noch einmal klarzustellen: Bisher gibt es keine neuen Tarife. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir darüber informieren.

About the author  ⁄ Carsten Knobloch

Blogger seit 2005. Leidenschaftlicher Techie, der alle coolen Gadgets mag. Dortmunder im Norden, der den BVB im Blut hat.

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