eBook-Markt: Aus LiBri.de wird eBook.de

Der Büchermarkt hat in den letzten 15 Jahren einige große Umwälzungen erlebt, die mit Namen wie Amazon, LiBri und Meyersche einher gingen. Großhändler Lingenbrinck, der sich hinter LiBri verbirgt, geht nun einen weiteren Schritt in Richtung unaufhaltsame Zukunft.

Mit der Übernahme der eBook.de-Domain bzw. der Konzentration jeglicher Geschäftsbereiche über diesen Kanal zeigt LiBri, dass sie den “modernen” Weg konsequent mitgehen wollen, was sicher keine dumme Idee ist. So zeigen sie, wie man eine Entwicklung vorantreibt, ohne einfach nur von ihr getrieben zu sein, doch das Geschäftsmodell der eBooks ist noch nicht Allen geheuer.<
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Das hängt natürlich mit der vermeintlich leichten Kopierbarkeit von elektronischen Büchern zusammen, weswegen viele Verlage gerne eine “harte” DRM-Lösung hätten. eBook.de wird allerdings, so kündigt der Geschäftsführer im Interview an, eine “weiche” DRM-Lösung mit Wasserzeichen bevorzugen, was bei den Kunden entsprechender eReader besser ankommen dürfte.

Auf jeden Fall ein ganz interessanter Schritt von LiBri; die anderen Branchengrößen dürften sich aufgefordert sehen, bald in ähnlicher Weise nachzuziehen.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

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