Facebook will WhatsApp

Dass sich um WhatsApp – trotz aller Sicherheitsprobleme der letzten Zeit – mehr Leute kloppen würden, als um Instagramm oder ähnliche Übernahmekandidaten, war zu erwarten; es ist soweit! Fragt sich nur, wer am Ende den Zuschlag bekommt und wieviele Milliarden dafür in Koffern hin und her getragen werden müssen.

20 Jahre wird die SMS dieser Tage alt und damit dürfte ihr auch so langsam die Puste ausgehen, denn Messaging-Dienste, nicht nur WhatsApp, ersetzen diesen Service zuehmend mit einer günstigen Alternative. Besonderes Interesse soll der US-Netzwerkdienst Facebook haben, wie techchrunch herausgefunden haben will, aber auch Mitbewerber stünden schon auf dem Plan, heißt es.

Wer das im Einzelnen ist kann man sich sicher an wenigen Fingern ausrechnen. Andererseits fragt sich, ob die vorhandenen 10 Finger wohl genügen, alle möglichen Bewerber zu listen, denn an WhatsApp könnten viele große Firmen ihren „Spaß“ haben. Facebook hat aber bekanntermaßen recht viel Geld bei seinem IPO eingesammelt, dass dringend in „Substanz“ investiert werden müsste, um nicht weiter vom schlechter werdenden Börsenkurs wieder aufgefressen zu werden.

Doch „Geld“ haben auch andere auf der hohen Kante, so dass gerade mal die erste Bieterrunde als eingeläutet bezeichnet werden kann. Da es auch in puncto Preisgestaltung für den prinzipiell von fünf Milliarden Menschen nutzbaren Dienst noch keine Infos gibt, bleibt ja letztlich nur die Spekulation. Angesichts der acht Milliarden, die Microsoft für Skype rübergeschoben hat, wird man bei WhatsApp wohl auch kaum unter die fünf Milliarden kommen. Alles über dem Preis der Skype-Übernahme wäre allerdings eine Überraschung.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

One Comment

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    5. Dezember 2012

    Die Intention die dahintersteckt ist wohl klar: Geld mit Werbung verdienen. Das klappt ja auf Facebook im Moment noch nicht so ganz.