Gestensteuerung: Intel investiert

Seit dem Auftauchen von Microsofts Kinect wurde darüber spekuliert, ob diese Art der Technik einmal Einzug in die Computer und Notebooks der Welt halten wird. Hier und da tauchten dann Patente und erste Design-Entwürfe auf, die zeigen wollten, dass Gestensteuerung sehr wohl ein Thema für die Benutzung des Computers ist. Auch Intel, die derzeit sehr stark auf Ultrabooks setzen, könnten an der Gestensteuerung stark interessiert sein. Intel investierte nämlich frische 6.5 Millionen Euro in das Unternehmen Movea.

Movea hatte sich seinerzeit schon für die Entwicklung von Nintendos Wiimote zuständig gezeigt. Movea hat des Weiteren den Gesture Builder im Programm, der gestengesteuerte Navigation möglich macht. Das Interessante? Die Movea-Lösung kommt ohne optische Systeme aus. Wer weiss: vielleicht ist es gar kein langer Weg mehr, bis wir wild fuchtelnd vor unseren Geräten sitzen und dieses im Stil von Minority Report bedienen. ”Wir freuen uns darauf, Movea zu unterstützen und unsere Beteiligung im MEMS-Bereich und bei Bewegungsmeldern im Allgemeinen zu verstärken”, sagte Erik Jorgensen, Investment Director bei Intel Capital. “Wir glauben, dass Mikrosysteme (MEMS) im Technologiebereich und insbesondere bei Mobilgeräten rasch eine noch wichtigere Rolle spielen werden und Movea sich in einer Position befindet, um zu einem der Hauptakteure bei der Entwicklung und Ausdehnung dieses wichtigen Fortschritts zu werden.”

About the author  ⁄ Carsten Knobloch

Blogger seit 2005. Leidenschaftlicher Techie, der alle coolen Gadgets mag. Dortmunder im Norden, der den BVB im Blut hat.

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