Intel: Schon 140 Ultrabooks und die Wiedergeburt der Atoms in Windows 8 Tablets

Chipriese Intel hat nicht nur in der Vergangenheit gutes Geld verdient, wie die 13,5 Milliarden US-Dollar Umsatz und knapp 3 Milliarden Gewinn zeigen, sie wissen auch, wo sie hin wollen. Nachdem die Ära der Ultrabooks demnächst ihren ersten Geburtstag mit immerhin schon 140 Modellen feiern darf, wird auch die Atom-Plattform aus Netbooks wieder belebt: in Windows 8 Tablets!

Wie so häufig wurden die Pläne und Erfolge zuerst auf einer Investorenkonferenz vorgestellt, auf der Intel auch die oben genannten Zahlen veröffentlichte. Schon im März hatte der Konzern eine Zahl von 120 Ultrabooks genannt, die bereits von den unterschiedlichen OEMs auf den Markt gebracht worden wären – teils auch schon mit integrierter Touchbedienung. Nun seien dies schon 140 und mit der Clover Trail-Plattform, also der nächsten Generation Atom-SoCs, werde man auch auf dem Tabletmarkt dagegen halten.

Dieser wird in der Tat hauptsächlich von NVidias Tegra-SoCs und dem Android-OS beherrscht, wenn man die iPad-Plattformen mal außen vor lässt. Daneben gibt es zwar noch eine ganze Reihe schwächerer Systeme, an Tegra kommt aber momentan wohl kaum ein Tablethersteller vorbei. Des Weiteren will Intel auch das Konzept der “normalen” Windows-Tablets mit iCore-Prozessoren weiter führen, so dass den Kunden die Wahl zwischen Leistung und Akkulaufzeit bleiben dürfte.

Es könnte sein, dass sich angesichts solcher “Bedingungen” viele potentielle Kunden doch wieder “Tegra” zuwenden. In Frage könnte natürlich auch eines der Ultrabooks kommen, für die Paul Ottelini von Intel das Unterschreiten der 700 US-Dollar-Marke angekündigt hat. Doch unken wir nicht, Intel hat schon häufig mehr Erfolg gehabt, als ihnen zugetraut wurde…und abhängig sind sie von den paar Atoms sowieso nicht.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

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