Die seit den ersten verkauften iPhone 5 bekannten Verarbeitungsprobleme hat Apple ja geschickt auf den Auftragsfertiger Foxconn geschoben, der darauf seinen Leuten einige freie Tage gestrichen hat, um den Zusammenbau nochmal zu trainieren. Im Gespräch mit dem Wall Street Journal gab einer der Vorarbeiter jetzt zu, dass der komplizierte Zusammenbau die Ursache für die aktuellen Lieferverzögerungen ist.
Man hört förmlich raus, wie schwer es der Mitarbeiter hat, alle Erwartungen auf einmal erfüllen zu müssen. Seine Leute hat er immerhin schon bis zum Äussersten, also einem Streik, getrieben und neue Mitarbeiter wurden auch eingestellt, aber man kommt einfach nicht mit dem Zusammenbau hinterher. Das iPhone 5 sei einfach zu kompakt gebaut, um es mal eben schnell zusammen stecken zu können, so seine Klage. Ausserdem sei die Alurückseite zu empfindlich, was das Bestehen der Abschlußkontrolle unnötig erschweren würde. 
Man kann sich darüber wohl ein wenig wundern, denn beim Zerlegen des neuen Apple-Phones hatten die Schrauber von ifixit.com noch festgestellt, dass weniger Teile als beim Vorgänger benutzt würden und das Display leichter austauschbar ist. Auseinander nehmen ist aber eben nicht zusammen bauen, womit Foxconn grade solche Probleme hat. Nebenbei hat Foxconn ja auch noch den ein oder anderen Auftrag abzuarbeiten…warum sollte da ausgerechnet das iPhone vorgezogen werden?

Bei weniger Teilen soll das neue iPhone schwieriger im Zusammenbau sein? Da klingt mir die Argumentation damit, dass Foxcom noch andere Aufträge abzuarbeiten hat irgendwie logischer
Na ja, von der verringerten Anzahl der Bauteile auf eine einfachere Produktion zu schliessen ist vielleicht etwas zu simpel gedacht. Oft geht solch eine Reduktion der Bauteile einher mit einer zunehmenden Komplexität der neuen Bauteile. An der Aussage von Foxconn wird schon was dran sein.