Microsoft Surface in Einzelteile zerpflückt

Auch Microsofts Surface musste sich der Prozedur von iFixit unterziehen, mit der am Ende eine Repairabilty Rate festgelegt wird, also wie einfach eine Reparatur im Schadensfall auch selbst durchgeführt werden könnte. Dazu müssen die Systeme, von denen die Bastler schon so einige in der Hand hatten, natürlich komplett zerlegt werden…na und wenn das Tablet dann schon mal nackig ist, warum nicht auch mit der Kamera draufhalten?

Den Repairability Score, den das Surface erreicht hat, ist mit 4 von 10 nicht gerade herausragend. Apples iPhone 5 wurde beispielsweise mit einem Score von 7 von 10 belegt, da es mit relativ wenigen Teilen auskommt und das Display gut zu erreichen ist. Die Kritik am Surface betrifft vor allem einige Umständlichkeiten, wie dass man das Display rausnehmen muss, bevor der Docking-Connector gewechselt werden kann, aber auch die “enge” Bauweise mache die Reparatur schwierig und langwierig.

 

Dennoch sind einige Punkte eben auch positiv aufgefallen. So lässt sich der Akku relativ leicht tauschen, wenn man das Gerät erstmal geöffnet bekommen hat. Dazu seien diverse Verbindungen nicht fest verlötet sondern können über Steckverbindungen gelöst werden, was die Sache natürlich beschleunigt. Im Innern findet sich dann auch die Hauptplatine mit Speicherchip und Tegra 3-SoC von Nvidia. Wer es noch etwas genauer wissen möchte surft rüber zu ifixit.com, bei denen es noch mehr Bilder von allen Einzelteilen zu sehen gibt.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

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