Eigentlich hatte das Amazon Kindle Fire HD Tablet, das mit einem von Texas Instruments hergestellten OMAP 4 Prozessor arbeitet und teils besser als vergleichbare Modelle getestet wurde, auf mehr hoffen lassen; doch das wird wohl nichts. Der Bereich der Mobile-Prozessoren sei nicht nur hart umkämpft, andere Bereiche würfen auch mehr Ertrag ab, heißt es von TI.
Warum auch immer TI sich von der Entwicklung weiterer Mobile CPUs verabschiedet, richtig offen sagen tun sie es nicht. Der Bereich, in den sich der vor allem durch seine Taschenrechner bekannt gewordenen Hersteller nun stattdessen mehr tummeln möchte, sei der Markt der “embedded Systeme”, berichtet ComputerBase. 
Ja, da kratzt nicht nur Du Dich am Kopf! Die Analysten zum Beispiel auch und deswegen ist auch der Aktienkurs mal eben, plumps, 3 Prozent gefallen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass keine wirklich interessanten Projekte oder Partner genannt wurden, kein Wunder. Sich den boomenden Markt der Smartphones und Tablets einfach so entgehen zu lassen, kann wohl kaum jemand nachvollziehen. Wo der Unterschied zwischen “embedded” (eingebettet) und einer Mini-Plattform in Smartphones liegt, mag auch nicht direkt einleuchten: im embedded Markt geht es eher um funktionale Maschinen, Sat-Receiver, Home-Automation-Systeme und solche Dinge.
Ab wann man voraussichtlich bessere Zahlen fahre, als bisher wollte Texas Instruments ebenfalls noch nicht prognostizieren, was die allgemeine Unsicherheit und Verwunderung zusätzlich verstärken könnte. Mal sehen, wann TI dann öffentlich zurückrudert, wie HP oder Intel oder, oder…ein OMAP 5 scheint momentan aber nicht mehr wahrscheinlich.

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