NEC Medias W: DualScreen-Smartphone wie man es sich wünscht (Video)

Es hat in der Vergangenheit immer mal wieder Versuche gegeben, Smartphones oder Tablets mit doppeltem Display zu etablieren, auf welche Art auch immer dieses Prinzip jeweils umgesetzt wurde. Nach dem YotaPhone, das mit einem außen angebrachten E-Reader-Display arbeitet, zeigt jetzt auch NEC ein ziemlich brauchbares Design mit zwei 4,3 Zoll Farb-Displays, die sich noch dazu zu einem großen zusammen schalten lassen.

Der große Vorteil des NEC Medias W liegt in den vielfältigen Möglichkeiten, auf die sich die Displays kombiniern lassen.Ob einzeln, unabhängig voneinander oder gekoppelt, das NEC kann eigentlich alles, was man von den Displays möchte. Inklusive der Möglichkeit, es als “Zelt” aufzustellen, auf der einen Seite zu surfen oder arbeiten und auf der anderen Seite seinen Kumpels einen Film vorspielen; all das geht, wie man auch im Video sieht.

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Der große Nachteil ist, dass NEC wohl nur für den japanischen Markt produziert, die Medias W also bei uns nicht angeboten werden sollen. Dennoch ist das Konzept ja vielleicht ein kleiner Wegweiser in die Zukunft, weswegen wir euch auch das Video nicht vorenthalten möchten, das The Verge davon gemacht hat.

Außer den beiden Displays enthält das NEC Smartphone mit der Snapdragon S4-CPU also auch neuste Technik im Innern, wie der Kollege erläutert. Die Nutzungsbeispiele lassen aber auch erkennen, das der Balken, der die beiden Displays auch in aufgeklapptem Zustand trennt, für ein “seamless experience” zu dick ist. So passt zwar eine ganze Webseite auf das quer gelegte Doppelbild, der Balken in der Mitte sieht aber noch immer recht störend aus.

Sicher, die Inhalte verschwinden zwar nicht hinter dem Displayrahmen, aber störend ist es eben schon. Wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum DualDisplay-Systeme sich auch in anderen Bereichen noch nicht durchgesetzt haben.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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