Neuer Treiber für Intel HD4000 ermöglicht Multidisplay-Mode bis 4K

Was bei NVIDIA der “2D-Surround“-Modus für 3 Monitore und bei AMD “Eyefinity” für sechs Monitore genannt wird, wird bei Intel also der Collage-Modus werden, so kündigte der Chipriese heute an. Ende des Monats werde es einen neuen Treiber geben, mit dem sich vier FullHD-Monitore zu einem 4K-Bild kombinieren lassen. Allerdings mit leichten Einschränkungen.

Erste Voraussetzung, den Intel Mehrbildschirm-Betreib nutzen zu können, ist eine CPU der aktuellen, dritten iCore-Generation, denn nur diese haben einen HD4000-Grafikchip mit an Bord. Apropos Board: auch ein neues Motherboard dürfte für die meisten Interessenten fällig werden, denn es können nur einige wenige die nötigen zwei Thunderbolt-Schnittstellen vorweisen. Per Dual-DisplayPort-Adapter können an jeden dieser Anschlüsse zwei Monitore angeschlossen werden, womit man eben höchstens auf vier an der Zahl kommt.

Die Bildschirme, die sich so zusammen schliessen lassen, dürfen auch etwas größer sein, als FullHD, wie heise.de schreibt. Vier Monitore mit bis zu 1920 x 1200 Punkten seien möglich, was in der horizontalen Anordnung ein Bild von 3840 x 2400 oder in der vertikalen ein Bild von 7680 x 1200 Punkten bedeutet.

 

Bildquelle: Gigabyte

Eine solche Kombination zeigt Gigabyte wohl gerade an seinem Messestand, heißt es weiter, ein Spiel wird darauf aber lieber nicht gezeigt. Denn zum Zocken, so gibt sicher auch Intel zu, sind die HD4000 nicht wirklich gemacht und geeignet. Und das ändert sich auch durch mehrere Monitore natürlich nicht, im Gegenteil. Mehr als eine große Präsentation oder den Arbeitsplatz eines Börsianers kann man damit nicht unbedingt ausstatten, aber immerhin.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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