Ouya Android-Spielkonsole: Kaum fertig kommt Konkurrenz von Gamestick

Noch kurz vor dem Jahreswechsel konnten die Macher der Ouya-Konsle stolz erste Auslieferungen ihrer Entwicklerkits verkünden, nun zeigt sich bereits Konkurrrenz am Horizont. “Gamestick” will ein nur noch 79 US-Dollar teures Modell auf den Markt bringen, um Ouya nicht das Feld allein zu überlassen.

Wie es aussieht, wird OUYA also nicht die einzige Android-basierte Spielkonsole bleiben, aber uns Kunden kommt das natürlich nur entgegen. Bei einem Preis von 99 US-Dollar kann man zwar nicht meckern, aber Gamesticks Modell soll nochmal 20 Dollar günstiger werden. Um in die Massenproduktion zu gehen werden allerdings noch 100.000 US-Dollar benötigt, die man ganz dem großen Vorbild entsprechend bei Kickstarter einsammeln will.

Sollte das klappen kann man eine Konsole mit folgenden technischen Spezifikationen erwarten: 8 GB Flashspeicher, 1GB RAM, Wifi N, Bluetooth 4 und Android Jelly Bean. Welche Prozessoren zum Einsatz kommen sollen, steht noch nicht fest, aber es gibt diesbezüglich wohl einige Wunschkandidaten, wie z.B. eine Snapdragon S4-Pro, die allerdings für diesen Preis kaum realisierbar sein sollten. Als Prozessor soll eine Amlogic 8726-MX zum Einsatz kommen, die mit zwei ARM Cortex-A9-Kernen arbeitet.

Weniger schön ist, dass man – wie auch bei OUYA – auf eine Aufnahme in Googles Softwarekatalog hoffen muss, um nicht alle passenden Spiele und Updates über eine umständliche externe Quelle einspielen zu müssen. Wer das Projekt dennoch unterstützen möchte, hier entlang.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

3 Comments

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    3. Januar 2013

    woher habt ihr die Info zur Snapdragon S4? auf der website bei kickstarter ist doch von einer “Amlogic 8726-MX” die Rede…
    (amlogic 8726-MX(6) (dual CPU Cortex-A9 bis 1500MHz; dual GPU Mali-400 @40nm))

    • Antworten
      Matthias Schleif Author
      3. Januar 2013

      Ups, sorry, mein fehler…wird geändert…

  • Antworten
    3. Januar 2013

    kein problem…dazu sind doch die kommentare da! ;)