Raspberry Pi endlich wieder vorrätig!

Raspberrys Pi Mini-PC war ja ursprünglich für Schulen und Universitäten zu Entwicklungszwecken und als günstige Alternative für Schülerarbeitsplätze gedacht, verkauft sich aber nun wie warme Semmeln. So wurden aus 50.000 angedachten Stück mal eben 500.000 echte Bestellungen, so dass die Produktion des “Model A” erst einmal hinten angestellt werden musste. Das “normale” und auch etwas besser ausgestattete “Model B” ist jedenfalls jetzt endlich wieder erhältlich, natürlich auch bei getgoods und hoh.de.

Viele Vorbesteller würden das Raspberry Pi haben wollen, um sie in ihren Produktionsketten einzusetzen oder sie sonstwie produktiv zu nutzen, so der Firmenchef im Interview, was schon ein wenig auf den Charakter des Systems hindeutet. Allein aufgrund der geringen Größe sowie der Auslieferung ohne Gehäuse ließe sich schon erkennen, dass es sich um ein “Bastelsystem” handelt, man also bereit sein sollte, Hand anzulegen.

Unkompliziertes Gebastel?

So kompliziert wie es sich anhören mag ist die kleine Kiste aber nun auch wieder nicht, denn es gibt beispielsweise ein vorbereitetes Linux-System mit grafischer Oberfläche, das die wichtigsten Funktionen eines Betriebssystems schon beherrscht. Daneben kursieren einige Eigenentwicklungen, auf die man ebenfalls zurückgreifen könnte, denn schließlich handelt es sich ja um ein “offenes” System.

Bild: Raspberrypi.org

Testbericht in Vorbereitung

Eins der Mini-Systeme ist allerdings vorerst nicht zu erstehen, denn das wurde mir als Testgerät zugesagt ;) Das nötige USB-Netzteil hab ich ja, mal sehen was ich an den HDMI-, Composite-, USB- und Netzwerkanschlüssen so ans Laufen kriege. Sollte das gut klappen werd ich den Raspberry wohl auch kaum zurück schicken…39,95 Euro kann man ja mal für ein sinnvolles Gadget springen lassen, so es denn sinnvoll für mich ist.

Hauptmerkmale

  • ARM1176JZF-S Prozessor mit 700 MHz (max.1GHz bei neuer Firmware)
  • Broadcom VideoCore IV Grafik
  • 512 MB SDRAM
  • 10/100 MBit Ethernet-Controller LAN1235 HAN RUN
  • HDMI, Composit
  • SD/MMC/SDIO-Kartenleser
  • 2x USB 2.0
  • 1x 3.5mm Klinkenausgang
  • Max Verbrauch 3,5 Watt
  • Stromversorung über 5V Micro-USB-Anschluss
  • frei programmierbare Schnittstelle GPIO

Auch die Sache mit dem Gehäuse würde ich wohl gern geregelt bekommen, obwohl das natürlich nichts mit der Funktionsfähigkeit an sich zu tun hat. Wie auch immer die Entscheidung dann auch ausfällt, ein Testbericht folgt selbstverständlich auch. Wer es nicht erwarten kann oder sowieso schon einen Raspberry Pi haben wollte, bestellt hier. Oder hier ;)

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

2 Comments

  • Antworten
    Kai-Uwe Hirschler
    17. Januar 2013

    Sollte man sich zulegen,wenn die Hardware wirklich FullHD abspielt ist das sein Geld wert, noch ein schönes Alu Gehäuse basteln und fertig ist der Mediaplayer :)

    • Antworten
      Matthias Schleif Author
      18. Januar 2013

      vielleicht hab ich ja sogar Glück und mein Kumpel hat bis dahin seinen 3D-Drucker schon erhalten, dann bauen wir nen richtigen Prototypen ;)