Russischer Top-Androide YotaPhone kommt mit Ebook-Reader auf der Rückseite & Gorilla Glass für 3D

Dass das YotaPhone aus dem fernen Russland als absolutes Top-Smartphone konzipiert ist, zeigt sich nicht nur an der innovativen Idee, ein E-Ink-Display auf der Rückseite anzubringen, sondern auch an den restlichen Spezifikationen. Neben LTE Unterstützung, der Snapdragon S4 Pro DualCore CPU @1,5 GHz, 32/64 GB Speicher, 4,3 Zoll 1280 x 720 Touchdisplay und einer 12 MP Kamera soll das Yotaphone möglicherweise auch noch als weltweit erstes Smartphone mit Cornings Gorilla Glas für 3D bestückt sein. Eine erste offizielle Vorstellung scheint derweil für den MWC Ende Februar anberaumt zu sein.

Mit Mut in den Markt
Es gibt nur wenige kleine Firmen, die sich mit der Entwicklung von Tablets und/oder Smartphones befassen, denn der Markt ist von einigen, wenigen Großen schon ziemlich abgedeckt. Wenn es dann doch mal ein “kleinerer” Konkurrent versucht, dann kommen die Ergebnisse in Form neuer Hardware zumeist gar nicht erst nach Europa. Noch geringer ist die Anzahl StartUps in diesem Segment, sei es nun mit oder ohne “Kickstarter Projekt”. Ein Kandidat – neben dem ebenfalls recht ausgefallenen Lumigon T2- , bei dem das jetzt mal anders ist, ist eben das YotaPhone aus dem fast-europäischen Russland. Zumindest trauen die Macher sich einen Vermarktungsversuch auch in Rest-Europa zu, so dass die Yotaphones Ende 2013 auch bei uns gelistet sein könnten.

Der Vorteil eines E-Ink-Displays (ebenfalls 1280 x 720) zum Lesen von EBooks, wie eben auf der Rück- bzw. Aussenseite des Yotaphone, im Vergleich zu den farbigen Touch-Displays, ist ganz klar der geringere Stromverbrauch bei gleichzeitig sehr hohen Kontrastwerten. Hauptnachteil solcher Bildschirme sind langsame Schaltzeiten und eben die Beschränkung auf schwarz/weiß, aber es soll ja auch nur eine Ergänzung sein, denk ich mal.

Flaggschiff-Androide
Dass sich da mal so mir nichts dir nichts im nächsten Jahr ein Underdog nach oben katapultiert, ist zwar nicht zu erwarten. Verstecken muss sich das Yotaphone aber sicher auch nicht; gerade im Bereich der technischen Daten und vor allem natürlich mit den zusätzlichen Innovationen werden die Russen sicher ihre Abnehmer dafür finden – vorausgesetzt, die Modelle werden nicht zu teuer und sind gut verarbeitet. Das werden wir aber erst Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona erfahren bringen können; im Handel ankommen werden die YotaPhones sowieso nicht vor dem dritten Quartal 2013, wie es heißt.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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