Samsung Galaxy Kompaktkamera im Test: Vorteil Android

Die auf der IFA in Berlin erstmals vorgestellte Samsung Galaxy Kompaktkamera hatte die Beobachter ein wenig ratlos hinterlassen. Nicht zuletzt, weil Samsung der Konvergenz-Gedanken in den Vordergrund stellte, schien das Konzept kaum Sinn zu machen, denn auch an den Galaxy Smartphones werden die Kameras ja immer besser. Das Letzte, was man bräuchte, wäre ein Kamera-Phablet…also ein weiterer, komplizierter Hybride. Aber ganz so schlimm ist es wohl nicht gekommen.

Den Funktionsumfang der eigenen Kompaktkamera-Modelle durch ein paar Upgrades zu erweitern, ist im Prinzip sicher keine schlechte Idee. So hat Samsung seine Galaxy Kamera nicht nur mit einem Android 4-System (Jelly Bean) ausgestattet, sondern auch noch einen Sim-Slot und ein WLAN-Modul integriert.

Mit dem unter Gorillaglas verpackten 4,8 Zoll Touchdisplay (1280 x 720) kommt man aufgrund der “gewohnten” GUI schnell zurecht, auch wenn dieses ein wenig zu stromhungrig ist. Das Modell sei aber auch überraschend schwer, so dass es einen Sturz trotz Gorillaglas wohl nicht überleben würde, urteilt engadget.


Mit den Bildern der Galaxy Kamera waren die Kollegen aber ganz zufrieden, auch wenn diese nicht besser waren, als die einer Samsung WB850F Kompaktkamera. Das ist insofern auch kein Wunder, als dass beide Modelle mit derselben Linse und demselben Chip ausgestattet sind, nur dass die Galaxy-Cam das Doppelte kostet. Und mit WLAN ist die auch ausgerüstet.


So bleiben am Ende nur die bessere Konnektivität und die aktuellere Android-Version als Vorteile übrig. Sicher keine schlechte Kamera, doch es ginge wohl besser – vor allem durch einen etwas geringeren Zoom…und natürlich einen etwas geringeren Preis. Erfahrungsgemäß ergibt sich das aber nach einer Zeit von ganz alleine, also bei Interesse am besten immer selbst mal anschauen.

Mehr Bilder und der ganze Test bei engadget.com

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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