Samsung und AMD als Vorreiter der Ultrabook-Konkurrenz

Auf die von Intel vor Weihnachten ins Feld geführte Ultrabooks antwortete AMD ja seinerzeit mit der Ankündigung der Trinity-Plattform, einem erweiterten SoC-System auf 32nM-Basis. Leider warten wir immer noch darauf, erste, darauf basierende Notebooks zu Gesicht oder ins Testlabor zu bekommen, doch der Termin rückt offensichtlich näher.Warum ausgerechnet Samsung das gemeinsame Symposium mit AMD durchgeführt hat, erschließt sich nur bedingt, denn die Trinity-Plattform wird sicher nicht einem Hersteller vorbehalten sein. Dennoch haben die beiden Megafirmen ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der besonders schmalen und leichten Notebooks als etwas Besonderes dargestellt, was zumindest AMD ziemlich recht sein dürfte.

Besonders im Bereich der Akkuleistungen wolle man die Ergebnisse vergangener Techniken toppen und mit “möglichst wenig Kapazität möglichst einen ganzen Arbeitstag ” ohne Nachladung zu ermöglichen. Wie immer wird auch diese Angabe wieder vom Nutzungsszenario abhängen, wie Samsung berichtet konnten aber genau in diesem Bereich in letzter Zeit erzielt werden. Dass diese “Erfindungen” (oder eher Patente?) ausschliesslich AMD zu Gute kommen ist zwar eher unwahrscheinlich, würde “das Besondere” an der Beziehung aber nachvollziehbarer machen.

Forschungsergebnisse fließen ein

Wie dem auch sei will Samsung auch weitere Ergebnisse aus seiner mit immerhin 22 Milliarden US-Dollar ausgestatteten Forschungs- und Entwicklungsabteilung in das Projekt einbringen. Als Anwender dürfte unsereins sich besonders an den verbesserten Displays erfreuen, die nicht nur kontrast- und farbstärker sein sollen, als bisherige matte oder spiegelnde Modelle, sondern auch um einiges heller. Die grundsätzlich entspiegelten Screens weisen voraussichtlich Größen von 13.3 und 14 Zoll auf, jedenfalls für die Ultrathins von AMD.

Zu Weihnachten können wir dann also voraussichtlich diverse Konkurrenten gegen die Ultrabooks in den Auslagen bewundern, die von Samsung in ultraschlanke, ultraleichte Gehäuse aus Aluminium und Glasfaser gesteckt wurden. Im Einzelnen wird das mit ziemlicher Sicherheit die Serien 3 und 5, eben Samsungs sogenannte “Series 5″ und “Series 3″, die ja auch schon im Handel sind, allerdings auf Intel-Basis. Ich persönlich ab so´n Ding ja noch nicht in der Hand gehabt, aber nach allem, was ich davon gesehen habe, zu urteilen, könnten die Dinger es wert sein, bis zum Fest der Feste zu warten.

Quelle: Notebookcheck.com

About the author  ⁄ Matthias Schleif

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