Schlechte EBook-Reader Verkäufe: Lieber ein Tablet

Eigentlich, so konnte man noch bis vor kurzem meinen, steht den EBook-Readern eine güldene Zukunft bevor, doch die Tablets laufen den günstigen Lesegeräten bereits den Rang ab. Farbige Displays und der gleichzeitige Betrieb mehrerer Tasks nebeneinander sind vielen Kunden offensichtlich der Aufpreis wert.

Speziell Amazon zeigte sich nich im Herbst sehr zuversichtlich was den Verkauf seines neuen Readers “Paperwhite” angeht, so dass die Auslieferungen schon auf Januar verschoben werden mussten. Laut heise.de sind die Verkäufe von EBook-Readern insgesamt aber stark rückläufig, was eben vor allem an der Konkurrenz durch die Tablets liege.

So konnten im Jahr 2011 noch mehr als 23 Millionen dieser Single Task Geräte verkauft werden, was sich in 2012 schon auf 14,9 Millionen reduziert habe. Somit seien die Verkäufe binnen Jahresfrist um mehr als ein Drittel, 36 Prozent, eingebrochen…und so soll es auch weiter gehen.

Bis 2016, so die Analysten von IHS iSuppli, die heise zitiert, würden sich diese Verkäufe noch einmal gut um die Hälfte verringern. Mit mehr als 7 Millionen abgesetzten Stück sei ab diesem Jahr dann nicht mehr zu rechnen, womit sich die EReader als Nischenprodukt vielleicht fast sowas wie etablieren können…ich würd trotzdem wohl auch lieber ein Tablet kaufen.

via

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

No Comments