Smartphone und iPad mit den Augen steuern

Virtuelle Tastaturen sind nichts Neues mehr und auch die Sprachsteuerung kennt man mittlerweile nicht mehr nur aus Star Trek: Doch das Smartphone oder iPad allein durch Augenbewegungen steuern? Das das keine Zukunftsmusik ist, dafür will das dänische Startup „The Eye Tribe“ sorgen und hat eine entsprechende Technologie entwickelt.

Ob Buttons unter der Oberfläche von Windows 8 anklicken, Scrollen beim Internetsurfen mit dem Smartphone oder das Steuern der Spielfigur in diversen Tablet-PC-Games: All dies soll die Augensteuerung ermöglichen.

In diesem Video geben die Macher „The Eye Tribe“ (ehemals Senseye) einen  Eindruck von der Steuerung:

Noch ist die Steuerung per Augenbewegung nur durch einen USB-Adapter möglich, den The Eye Tribe ab 2013 für 99 Dollar anbieten will. Webcam und Infrarot-LEDs verfolgen die Augenbewegungen und berechnen wohin der Nutzer gerade schaut. Später soll die Hardware dann direkt in die Smartphones und Tablets eingebaut werden.

Einen ersten Prototyp gab es bereits Ende 2011, eine Demo-Version hat das Unternehmen dann auf der LeWeb 2012 vorgestellt. Jetzt hat das Startup von europäischen Investoren 800.000 Dollar eingesammelt, um die Technologie für den Massenmarkt vorzubereiten, wie TheNextWeb berichtet.

Auch andere Anwendungszwecke sind denkbar: So bietet sich die Technologie für körperlich behinderte Menschen an oder auch als Marketing-Tool: um festzustellen, wo die Nutzer mit Ihren Augen hängenbleiben.

Sprachsteuerung hin, Augensteuerung her: Dieser Blogbeitrag wurde übrigens noch – ganz altmodisch – mit der Hand geschrieben; auf einer Hardware-Tastatur. ;)

About the author  ⁄ Christian Barth

One Comment

  • Antworten
    Konstantin Schmitt
    20. August 2012

    Eher ist zu wünschen, dass die Kommunikation mit dem PC steigt, wäre schöner, wenn er Fragen beantwortet, die an ihn gestellt werden, anders als im Hilfe Menü, eher, wie ein Gesprächspartner. Solche Sachen wie wohin wird dies und das Gespeichert, mit darauf folgender Antwort, sodass nicht ständig das Internet durchforstet werden muss auf der Suche nach der Antwort für ein kurzes Problem. Ein paar Anfänge gibts schon,aber optimal ist anders. Die Benutzerhandbücher sind im übrigen vollkommen Nutzlos bei 7/8, aller auftretenden Probleme.