Dass ihre Tablets “auch” zum Spielen geeignet seien, das behaupten im Prinzip ja alle Hersteller. Das WikiPad ist angetreten, den Beweis dafür zu erbringen. Durch das 10 Zoll Display – ursprünglich war von 7 Zoll ausgegangen worden – und vor allem den integrierten Controller scheinen dafür auch die wichtigsten Voraussetzungen gegeben zu sein.
Noch in diesem Jahr, also zum Weihnachtsgeschäft, könnten die Gamer-Tablets dann in den Handel kommen, auch diesmal wieder zuerst in den USA. So jedenfalls spekuliert die ComputerBase mit Bezug auf eine Meldung bei VentureBeat.
Rein hardwareseitig lesen wir dort aber nichts Besonderes oder Neuartiges: dem WikiPad-System zugrunde liegt ein Tegra3-Chip von NVIDIA mit 1,4GHz Taktfrequenz, der ja auch die Grafikprozessoren beherbergt und in vielen anderen Tablets zum Einsatz kommt.
Daneben wird es 1 GB Arbeitsspeicher und vermutlich ab 16 GB große Festplattenoptionen geben. Das Display ist auf 10.1 Zoll mit 1280 x 800 Punkten eher Standard, bei Bedarf kann aber auch auf externen Monitoren, respektive TV-Geräten gezockt werden.
Der Knüller ist ohnehin das angebaute Gamepad. Vom Aussehen und der Funktionsweise her ähnelt es denen der XBox 360, nur dass in die Mitte noch das Wikipad mit seinen 560 Gramm und 8,6mm Bauhöhe gesteckt werden kann. Wie ComputerBase noch erwähnt, gibt es aber dann doch einen Wermutstropfen an der Geschichte: die angekündigte 3D-Funktionalität wird das WikiPad wohl nun doch nicht mitbringen.


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