Toshiba will Objektiv mit Post-Fokus in Smartphones unterbringen

Der japanische Hersteller Toshiba hatte ja in der letzten Zeit ein paar Schwierigkeiten, den allgemeinen Trends der Elektronikbranche zu folgen, doch mit den für Smartphone-Kameras geplanten Superlinsen könnten sie bald wieder dick im Geschäft sein.

Der besondere Clou an Toshibas neuer Superlinse ist die Möglichkeit, das Bild im Nachhinein noch zu fokussieren; also, wenn es schon im Speicher und eigentlich fertig ist. Umgesetzt wird das Ganze mit angeblich 500.000 kleinen Einzellinsen, anhand derer jedes Einzelsetting auch im Nachhinein noch nachgestellt werden kann.

So soll eben die Post-Fokussierung ermöglicht werden, die bisher noch niemand so richtig hinbekommen hat. Unterstützt wird die Technik von einer Art Abstandsmesser zum Objekt, wie sie auch in 3D-Kameras zum Einsatz kommen. Die Funktion lässt sich engadget zufolge außerdem auch auf Videos anwenden.

Alles in allem eine viel versprechende Entwicklung, so dass man Toshiba auch den nötigen Erfolg damit gönnen kann.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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