Valve: Kooperation mit Xi3 weist auf kommende Steam-Box hin

Valve und sein Steam-Gaming-Client sind ja vielen sicher ein Begriff. Die Firma, in die Valve jetzt zwecks Entwicklung einer eigenen Spielkonsole investiert hat, nennt sich Xi3 und dürfte weniger bekannt sein. Das Konzept, auf dem deren PCs beruhen, kommt aus der Industrie und verspricht vor allem längere Lebenszyklen durch modulare Bauweise. Dass daraus wirklich Steam-Box werden wird, wollte natürlich noch niemand bestätigen.

Aber was soll Valve sonst mit dieser Firma, wenn nicht ein gemeinsames Hardware-Projekt zu starten? Näher, als eine eigene Spielkonsole liegt ja auch nichts, so dass wir mal fest damit rechnen. Die längeren Lebenszyklen resultieren im Übrigen aus der modularen Aufbau der Xi3-PCs, bei denen das Motherboard aus drei eigenständigen Bauteilen zusammen gesetzt wird. So kann man entweder das Prozessormodul, das Grafikmodul oder das Kommunikationsmodul tauschen, um ein Upgrade auszuführen. Die Zahl der obsoleten Teile wird dadurch auf ein Minimum reduziert…ein dringend erforderliches Novum im Massenmarkt.

 

 

Auf der Messe in Las Vegas haben die  beiden Firmen nun jedenfalls nicht nur ihre Kooperation bekannt gegeben, sondern stellten auch eine gemeinsame PC-Box vor. Diese sei aber lediglich ein Entwicklungsprojekt, das “keinesfalls” als kommende Steam-Box bezeichnet werden könne.

Ja klar, glauben wir auch…vielleicht ;) Wer´s partout nicht abwarten kann, kann bei Xi3 aber auch jetzt schon Linux und Windows PCs ab rund 500 US-Dollar kaufen, dann sein eigenes Steam installieren und im Vollbild loszocken. Trotzdem die Gehäuse auch sehr schick sind, lassen sich die Xi3-PCs auch auf der Rückseite des Monitors anbringen und so verstecken. Sollte es einmal eine “wirkliche” Steam-Box geben, so viel scheint sicher, würde sie allerdings wohl auf Linux basiere, so ein Mitarbeiter von Valve im Vorfeld der CES. Vielleicht ja dann zur CeBit.

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About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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