Valve Steam Box selbstgebaut: Der 500 Euro Gamer PC

Ob nun Valve selbst eine Steambox baut, die mit BigPicture-Modus am Fernseher und Bedienung per Gamecontroller besonders für den Wohnzimmereinsatz gedacht sind, oder nicht, spielt am Ende vielleicht tatsächlich keine so grosse Rolle. Wie es ja auch der Valve Boss Gabe Newell angedeutet hatte, könne man sich ein Lizensierungsmodell vorstellen oder die Leute bauen sich eben selbst ihre “Boxes” zusammen. Genau das hat die c’t jetzt gemacht und herausgekommen sind zwei schöne Boxen, die man natürlich auch nachbauen kann!

Noch vor wenigen Tagen bin ich gefragt worden, ob ich für 500 Euro einen “guten PC” zusammenstellen könnte. Da “gut” für mich auch immer ein gerüttelt Maß an Gamingfähigkeiten umfasst, beschied ich das negativ. Aber vielleicht war das ein wenig voreilig.

Bilder: heise.de

Bilder: heise.de

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Zumindest macht die c’t nun vor, wie und aus welchen Teilen man eine DirectX11-fähige Steambox zusammenbaut, die sogar nur 400 Euro kosten würde. In der etwas teureren “Kubus”-Variante lässt sich die Grafikkarte leichter aufrüsten und schicker ist er auch. Aber man sieht, es geht doch was für 500.

Jedem, der das Projekt nachbauen möchte, stellt heise.de eine Bauanleitung zur Verfügung, die man auch im zugehörigen Forum besprechen kann. Noch raten aber offenbar sogar die Linux-freundlichen Heise-Kollegen zu einem Windows-System, denn mit der Steam-Software gebe es unter Linux noch “zu viele Treiberbaustellen”…und das kann ich leider nur bestätigen.

About the author  ⁄ Matthias Schleif

Blogger mit Bastelneigung, kaufmännischer Ader und sozialem Anspruch, seit 2008

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