Dass Microsoft bei seinem kommenden Betriebssystem Windows 8 nicht mehr mit den bekannten Service Packs arbeiten will ist noch recht unspektakulär. Offensichtlich hagelt es aber ausgerechnet an dem Tag auch derbe Kritik, an dem die erste RTM-Version (für PC-Hersteller) fertig sein soll; und zwar von jemandem, der es wissen müsste.
Windows 8 sei eine “Katastrophe”, so zitiert winfuture den Firmenchef Gabe Newell von Valve, dem Steam-Betreiber, der selbst mehrere Jahre bei Microsoft und an verschiedenen Windows-Versionen gearbeitet hat…jemand, der weiß wovon er redet, sollte man meinen. Seine Kritik ist denn auch deutlich detaillierter, als es hier klingt. So detailliert, dass kaum noch jemand weiß, was Gabe denn nun genau gemeint hat.

Vor allem referiert er darüber, wie viele Menschen durch Windows 8 “weniger” Geld verdienen würden, als bisher, ohne genau zu sagen wen er meint. Sogar zu Spekulationen, bei “so einem System” würden sogar einige namhafte PC-Hersteller bestimmt nicht mitspielen und aus dem Geschäft ganz aussteigen, lässt er sich hinreißen. Vermutlich geht er davon aus, dass diese sich mit dem Redmonder Neu-Abkömmling nur einen schlechten Ruf einhandeln könnten, was eventuell der ein oder andere auch so sehen mag und dann tatsächlich Abstand nimmt. Insgesamt scheint seine Kritik aber ein wenig übertrieben, vielleicht weil er gerade seine neue Linux-Plattform promoten will. Der Aussage, dass es Linux “hauptsächlich an Spielen mangelt” und diese für die Kaufentscheidung wichtiger seien, als allgemein angenommen, mag man aber zustimmen.
Das für Ende Oktober angekündigte “Kachel-OS” wird nun aber nichtsdestotrotz an die Hersteller geliefert, hat ebenfalls winfuture spitz gekriegt. Die Build-Nummer 8888 sei die wohl letzte Version, wie sie auch ab dem 26.Oktober in unseren Läden stehen wird. Und, wie gesagt, geändert wird daran nix mehr…zumindest nicht in Form von ServicePack-Updates.

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